Die brasilianische Sopranistin Adriane Queiroz absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der University of Missouri, dem Wiener Konservatorium und der Universität für Musik und Darstellende Kunst. Ihr Repertoire reicht von Mozart (Donna Anna und Elvira in Don Giovanni, Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro, Fiordiligi in Così fan tutte) über Puccini (Mimì und Musetta in La Bohème, Titelpartie in Manon Lescaut) und Verdi (Amelia in Un ballo in maschera, Elisabetta in Don Carlo) bis hin zu Carlos Gomes (Ilàra in Lo schiavo, Cecilia in Il Guarany) und weiteren Rollen wie Jenny (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny)und Rosalinde (Die Fledermaus).
Seit 2002/03 ist sie festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Unter den Linden, wo sie seitdem u. a. als Pamina (Die Zauberflöte), Micaëla (Carmen), Marzelline (Fidelio), Liù (Turandot), Despina (Così fan tutte), Susanna (Le nozze di Figaro) und Zerlina (Don Giovanni) auf der Bühne stand. 2023 gab sie ihr Rollendebüt als Elisabetta. Darüber hinaus war sie 2009 in der Hauptrolle von Yerma in Paris und Lissabon zu hören. Gastengagements führten sie außerdem nach Weimar, Stuttgart und Dresden. In Brasilien war sie in Manon Lescaut, Falstaff und La traviata sowie bei Konzerten zu erleben. CD-Aufnahmen, bei denen sie mitwirkte, sind u. a. bei Tiefland als Nuri mit unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy sowie beim Bettelstudent in Mörbisch und bei der Achten Sinfonie von Mahler, dirigiert von Pierre Boulez.